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Kaschmir ist eine luxuriöse Wollart, die in den Kollektionen von Backbone sowohl im Winter als auch im Sommer häufig zu finden ist. Es ist wichtig zu verstehen, was Kaschmir ist und warum es teurer ist als Schafwolle.
Woher kommt Kaschmir?
Kaschmir wird auf Deutsch auch Kaschmir genannt.
Der Name "Kaschmir" stammt von den Kaschmirziegen. In Deutschland kennen wir diese Ziege nicht, zumindest läuft sie nicht auf unseren Streichelzoos herum. Wo ist diese Ziege dann zu finden?
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Ziege ist ein immens großes Gebiet in China, Pakistan und Indien, genannt Kaschmir. Heutzutage sind diese Ziegen auch regelmäßig in der Mongolei, im Iran, in Tibet und im Irak zu finden.
Sie kommen auch im Himalaya-Gebirge in Höhen von bis zu 5000 Metern vor.
So groß dieses Gebiet auch ist, es ist immer noch zu klein, um die gesamte Welt mit Kaschmir zu versorgen. So werden heutzutage auch Herden in Neuseeland, Australien und Schottland gehalten. Die Kaschmirproduktion findet außerdem in Ländern wie China, Iran, Zentralasien und der Mongolei statt. Kaschmirziegen sind relativ unbekannt und werden hauptsächlich in den genannten Ländern von lokalen Bauern gehalten, die mit dem Verkauf der Kaschmirwolle Geld verdienen.
Wofür wird Kaschmir verwendet?
Wir wissen jetzt schon etwas mehr über die Herkunft der Wollart und der Ziege. Wenn wir uns die Produktionsweise ansehen, stellen wir fest, dass nicht alle Wolle brauchbar ist. Dies reduziert die Menge der verwertbaren Wolle pro Ziege stark. Traditionell wird die Faser dieser Wollart unter dem Vlies gewonnen. Dort befindet sich die geschmeidigste und weichste Faser, die von Hand gekämmt wird. Heutzutage werden modernere Techniken wie das Scheren eingesetzt, um die steifen Fasern zu entfernen. Nachdem die Fasern sortiert und gewaschen sind, sind sie bereit zum Spinnen zu Garn.
Die "Kaschmirziege" wird hauptsächlich wegen ihres Kaschmirs gehalten, einer der teuersten Wollarten der Welt. Die Kaschmirziege ist resistent gegen extreme Kälte, was an ihrem ungewöhnlich feinen Unterfell liegt: dem Kaschmir. Wenn die Kaschmirziege ihr Fell verliert, wird dieses besondere Unterfell vom restlichen Fell getrennt und als Kaschmir verkauft. Das Unterfell kann nur einmal im Jahr gewonnen werden. Für die beste Qualität ist es sehr wichtig, dass das Unterfell der Kaschmirziege richtig und zum richtigen Zeitpunkt entfernt wird. Wenn das der Fall ist, erhält man die beste Kaschmirqualität. Jede Ziege liefert pro Saison nur 150 Gramm Kaschmir. Dies macht es zu einem sehr seltenen und kostbaren Produkt.
Vorteile von Kaschmir
Kaschmir ist extrem weich und warm, da die Naturfasern sehr kurz sind. Diese Naturfasern sind nämlich kleiner als 18 Mikrometer. Da die Fasern nicht gerade nach oben verlaufen, sondern sich ineinander kräuseln, sorgt dies dafür, dass es auf der Haut nicht juckt! Wie toll ist das denn!?
Kaschmir ist außerdem eine Naturfaser, daher ist es eine nachhaltige Wollart, hält jahrelang und hat eine selbstreinigende Wirkung. Im Prinzip muss man Kaschmir nicht waschen. Ab und zu draußen aufhängen, aber nicht im Regen! Kurzes Lüften reicht also aus.
Abhängig von der Dicke kann hochwertiger Kaschmir bis zu 8-mal wärmer sein als normale Schafwolle. Produkte aus reinem Kaschmir bieten eine hervorragende Isolation und sind natürlich atmungsaktiv, wodurch sie perfekt zu tragen sind. Zudem sind dünnere Kaschmirprodukte hervorragend angenehm im Frühling und Herbst zu tragen.